NEWS Dezember 2008
14. Dezember, Newsticker
Und so geht es wieder heraus
Die ersten Sessions auf 2009 sagen ja ein unerwartetes positives Bild der
Wirtschaft (d.h. Börse) für das erste Halbjahr voraus. Während
alle hier noch von der tiefsten Krise in diesem Jahrtausend reden. (Klar,
hinterher wirdes "wieder zäh", aber das war ja auch zu erwarten).
Nun scheint sich die erste Bestätigung für diese Viewings anzudeuten,
d.h., die Aussage der RVer wird logisch: Obvama plant BILLIONENschweres
Konjunkturprogramm, ähnlich dem "New Deal" der dreißiger
jahre nach dem Legendären Crash damals.
Ja, gut, alles schon mal da gewesen. Aber wenn man gerade drinsteckt, ist
man am blindesten, nicht wahr? Wir verfolgen das Jahr 2009 weiter. Einen
Lebensmittelskandal mit "kleinen Verseuchungsteilchen" haben wir
schon, das irische Schweinefleisch, wir erwarten aber noch einen zweiten.
Aber hier erstmal der link zum "Obama-Effekt":
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,596331,00.html
6. Dezember, Newsticker
So also geht es in den Keller
Interessant immer wieder, wie sich Timelines von Sessions erfüllen,
auch wenn man es nicht wahrhaben will. Im Januar 2007 viewten wir, dass
es Ende 2008 "endgültig in den Keller geht". Die Nachrichten
dazu sehen dann so aus
Bundesbank
erwartet Wachstumseinbruch wie in den siebziger Jahren. Merkwürdig
dabei ist, dass es bis Mitte 2009 wieder gut aufwärts gehen soll. "Freude
über guten Verdienst an der Börse". Wir sind gespannt, diese
Realität würden wir doch begrüßen, oder? Leider kommen
danach wieder ein paar Ereignisse, die alles erneut sehr schwierig machen.
Immerhin wird es einen spektakulären Durchbruch bei den Neuen Energien
geben. Das ist doch auch eine gute Nachricht. Dieses ereignis wird sich
allerdings nicht in breiter Front auf den DAX auswirken, sondern nur wenigen
Firmen nutzen.
Ma2. Dezember, Eigenmeldung
Wie Fernsehmacher durch selbst erdachte "Zitate" Meinung machen
Man glaubt es kaum, aber die Realität ist doch zwingend. Im letzten
jahr gab es vier Anfragen von Filmemachern und Fernsehproduktionsfirmen,
"mal etwas mit Remote Viewing" zu machen. Bei Nachfragen ergab
sich, dass die Interessenten wollten, dass ein Remote Viewer mal eben vor
der Kamera zeigt, wie das geht und dass RV funktioniert. Nach unangenehmen
Erfahrungen mit TV-Menschen hat sich leider kein Remote Viewer bereit erklärt,
das zu tun. Und, wie herauskam, auch viele andere nicht, die sich mit PSI-artigen
Phänomenen beschäftigten. Grund: die überaus negative Darstellung
in bisherigen Sendungen bis hin zu den teilweise sehr zwanghaften Versuchen,
solche Personen auch nochlächerlich zu machen.
Ein anderer Grund ist aber auch: warum soll man einem Fernsehmacher (unentgeltlich)
helfen, damit er mit diesem Film seinem Broterwerb nachgehen kann (unabhängig
vom Ergebnis)? Und warum soll man sich unbedingt im Fernsehen darstellen
mit der Aussage:"Ich kann hellsehen!" Das muss doch wirklich nicht
jeder wissen, oder?
Dann stellen sich aber enttäuschte TV-Macher hin und sagen:"Wenn
Sie nicht mitmachen, sage ich, das alles Mumpitz ist!" Bitte sehr,
sagen Remote Viewer, das wäre ja nicht Neues. Neu ist nun allerdings
die Ausführung dieses Vorhabens mit Falschaussagen, wie z.B. hier:
http://www.hanischdoerfer.de/alles_fauler_zauber.htm
-
-Da schreibt der Herr Hanischdörfer, dem ich persönlich eine Stunde
am Telefon gewidmet habe, um ihm die Problematik zu erklären:: "Die
Ausreden waren teilweise abstrus. Beispiel: "Fernwahrnehmung funktioniert
nicht, wenn eine Kamera dabei ist, weil deren Elektronik Strahlen aussendet,
die die Wahrnehmung beeinflusst.""
Natürlich ist diese Aussage Blödsinn, aber die hat auch keiner
gegeben. Richtig ist, dass bei dem Auffahren von Fernsehaufnahmetechnik
für den Viewer es sehr schwierig wird, dieser Erwartungshaltung entgegenzutreten
und nicht in AUL-Serien abzudriften
Außerdem blieb noch immer die Gefahr, dass der Beitrag nur gedreht
werden sollte, um den Viewer lächerlich zu machen. Zumal der Fernsehmacher
sich keinen Deut dafür in teressierte, wie der Vorgang zustandekommt,
sondern einfach nur "seinen Beitrag haben" wollte. Mit dieser
Taktik, dazu braucht es keine große Phantasie, wird man sich noch
den letzten, noch etwas willigen PSI-Operateur verprellen.
Dabei hatten sich Remote Viewer angeboten, eine kostenlose(!) Einführung
zu geben, damit der Macher auch verstand, was er da aufnehmen wollte. Das
wurde leider nicht in Anspruch genommen. Man muss sich mal vorstellen, wie
das wäre, käme der TV-Macher zu einem Chirurgen und sagte: "So,
dann machen sie doch hier mal im Wohnzimmer schnell eine Blindarmoperation.
Ich filme das und dann glaube ich, dass Sie das können!"
Vielleicht sagt der Chirurg: "Und wenn mir egal ist, was Sie glauben?
Ich mache es täglich, aber nicht hier im Wohnzimmer und vor der Kamera.
Und nicht in diesem Ton, bitte!"
Eine Lanze für "Galileo" muss ich an dieser Stelle brechen:
Die Redakteurin, die mich anrief, folgte sehr geduldig meinen Erklärungen
der Hintergründe von PSI (Rechte Gehirnhälfte, Ablaufplan etc.)
und schien es auch zu verstehen. Die sich daraus ergebende Darstellung für
eine Sendung passte jedoch nicht ins Konzept des Formats "Galileo"
und so wurde das ad acta gelegt. Aber prinzipiell wäre man bereit gewesen,
sich "zur Probe" ausbilden zu lassen. Immerhin.
Die Sendung des Herrn H. können Sie gern mitverfolgen: Sendetermin:
7.1.2009 um 20.15h im SWR