NEWS Juli 2008

31. Juli, Newsticker
Wenn man schonmal aufmerksam wird...

Wie man weiß, steuert die Aufmerksamkeit das Sein. Seit ein paar Monaten schreibe ich hier über den Echo-Effekt. Und wie es dann so ist, erfüllt die Matrix auch ausgefallene Wünsche. Gestern landeten zwei Boing-Maschinen in sehr engem Zeitrahmen mit auseinananderfliegenden Triebwerken. Dann explodierten zwei Windräder in Dänemark und heute noch eins in Schleswig-Holstein. Ich habe noch nie von explodierenden und abbrenenden Windmühlen gehört. Aber wenn es dann passiert, passiert es eben doppelt. Mehr sollte nicht gesagt werden.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,569042,00.html

30. Juli, Newsticker
Knast für Roboter

Schön, dass sich mal Wissenschaftler darüber Gedanken machen: In wenigen Jahren wird es Quantencomputer geben, die Menschen nicht nur von der Arbeitsleistung ersetzen werden. Was tun, wenn sie kriminell werden? Im Moment wird freilich noch diskutiert, was man mit ihnen tut, wenn sie "Fehler" machen, aber die Ideen zur Behebung des Missstandes werden nun aus dem Strafrecht entlehnt. Ein guter Ansatz, aber er geht noch lange nicht so weit, wie es erforderlich wäre. Was passieren könnte, kann man als Fiktion im vierten Buch Mühlheim nachlesen. "Wahrscheinlich Ferien auf dem Mars" erzählt, was Computer bewegt, wenn sie entdecken, dass ihre Erbauer weniger perfekt sind und sie vermutlich gebaut haben, um die Menschen abzulösen ..

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,569004,00.html


23. Juli, Bestandsaufnahme
Sauregurkenzeit beim TV

Zu Beginn der Ferienzeit wurden wieder die üblichen Verwandten von Nessie ausgepackt: parapsychische Phänomene. Gleich drei Anfragen bezogen sich auf Remote Viewing. Mal schnell vor der Kamera beweisen, dass es geht. Vielleicht auch wieder so: ein leeres Stück Papier im Umschlag, mal sehn ob der Viewer das merkt. Auf den Gegenvorschlag, den Produktionsfirmen eine kostenlose Einführung zu geben, damit sie endlich einmal wissen, worüber sie berichten und nicht so viel Unsinn verbreiten, gab es leider keine Antwort. Bis jetzt jedenfalls, nach vier Wochen Bedenkzeit. Ganz klar, bei den Beiträgen handelt es sich nur um 10-Minüter, da hat man keine Lust, sich tiefer mit einer Materie zu beschäftigen. Wie man hört, sollen inzwischen kaum noch Personen aus dem "Para"-Bereich Lust haben, vor die Kamera zu treten. Das ist das Fazit nach einigen Jahrzehnten "unabhängiger Berichterstattung".

16. Juli, Wissenschaftsticker
Warum AULs so hartnäckig sind

Die Erforschung des Gehirns macht weiter Fortschritte, und das nutzt auch uns RVern. Was haben wir uns immer geärgert, wie hartnäckig AULs sein können, und sich noch dazu oft auffächern. Eins generiert das nächste. Nun wissen wirs: es handelt sich um eine prinzipielle Technik des Gehirns, sich Dinge und Ereignisse zu merken, nämlich vorrangig als Verknüpfung.
Forscher aus den USA im Fachblatt PNAS berichten: Der Mensch kann sich lange Folgen von Ziffern oder Buchstaben besser merken, wenn er sie in Gruppen teilt. Bislang waren sich Forscher unsicher, ob es sich dabei um eine erworbene oder angeborene Fähigkeit handelt. Forscher der Johns Hopkins Universität haben jetzt 14 Monate alte Kinder nach Spielzeug suchen lassen, das sie den Kindern vorher gezeigt hatten. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass die Kinder länger nach ähnlichen Spielsachen suchten als nach völlig unterschiedlichen. Sie führen das darauf zurück, dass die Kinder sich die Sachen bereits gruppiert gemerkt hatten - ohne Anleitung oder Training, was die Forscher als Hinweis auf eine angeborene Fähigkeit werten.

Allerdings hört diese Funktion bei über 10 Eindrücken auch langsam wieder auf. Das ist eine gute Erklärung, warum Stufe 5 auch für AUL-Abarbeitung so gut funktioniert. Masn muß nur etwas Geduld haben ...

http://www.dradio.de/dlf/meldungen/forschak/817041/


10. Juli, Veranstaltungshinweis

7. Remote Viewer-Treffen im Herbst

Es ist entschieden: Das Herbst-Treffen der Remote Viewer mit deutschem Sprachhintergrund findet vom 2.-5. 10 2008 am Seddinsee statt. Mehr dazu hier:


04. Juli, Newsticker
Der Echo-Effekt geht weiter

Es ist doch zum Schreien: Da wollte ich nurmal darauf aufmerksam machen, dass es den merkwürdigen Hang des "informellen Überbaus" in diesem Universum (auch "Matrix" genannt) gibt, Ereignisse innerhalb von ein- bis zwei Wochen zu doppeln. Ein Unglück kommt selten allein, sagt der Volksmund, weil man das irgendwie schon mal erfahren hat. Spezielle Ereignisse, die an sich ungewöhnlich sind, passieren (fast) genau so noch einmal. Normalerweise merkt man das nicht so, außer, die Ereignisse sind sehr "besonders". Nun wieder einmal: Die Nachrichtensendung des 1. Deutschen Fernsehens hat unlängst ein peinlicher Zwischenfall ereilt: Die Deutsche Fahne wurde falsch dargestellt. Abgesehen davon, dass so etwas in so einer Sendung nicht passieren darf (Da sitzen die besten von den besten Journalisten, oder?), dass sich so etwas wiederholt, ist schon sehr unwahrscheinlich, besonders wenn die Kollegen ihre Häme über das Tagesthemen-Team ordentlich ausgeschüttet haben. Aber die Matrix ist unnachgiebig:doppeln! heißt die Devise. Jetzt hat es die amerikanische Fahne erwischt. Mal sehn, ob noch eine falsche britische oder französische nachgeschoben wird, das nennt man dann Feldeffekt. Lesen Sie dazu auch die Meldungen vom 15. Juni und 21. Mai 2008.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,563795,00.html

 

01.Juli, TV Sendung
"Welt der Wunder" im Kampf gegen Wunder

Man hofft ja immer, aber das Fernsehprogramm ist eben nicht nur so gut wie die Zuschauer, sonder auch wie die Macher. N-TV, selbsternannt-seriöser Nachrichtensender pflegt seine Serie "Welt der Wunder" und setzt auf absolute Wissenschaftlichkeit. Und in der Sendung dieses Abends hatten sie wieder einmal die"Gedankenübertragung, für die es keinerlei wissenschaftliche Beweise gibt", beim Wickel. Wiedereinmal suchte man sich einen Seminaranbieter aus, der auf bekannte Versprechungen hin auch brav alles mitmachte, um dann in der Sendung genüßlich fertig gemacht zu werden. Zugegeben, die Inhalte seines Seminars waren wirklich alter Tobak. Es gab das Übliche an Übungen und man versuchte, durch Konzentration die Gedanken des Anderen zu lesen. Remote Viewer wissen, dass man hier den AULs, also den Phantasieprodukten, ins offene Messer läuft. So kann es leider nicht gehen. Aber was soll man von einer Wissenschaftssendung halten, die die Levitationsübung, in der vier Personen mit je zwei Fingern eine andere Person mit Leichtigkeit (zu sehen!) hochhoben mit folgender Rechnung abqualifizierte: Hochgehobene Person = 88 Kilo, geteilt durch vier = 22 Kilo. Ja dann ist es keine Kunst mehr und kein Wunder! Bitte an den Leser dieser News: probieren sie es einmal, an zwei ausgestreckten Fingern ein Postpaket des zulässigen Grenzgewichtes von 20 Kilo, meinetwegen gefüllt mit Büchern, anzuheben!

Probieren Sie`s wirklich, Sie werden staunen! Oder auch nicht. Ich jedenfalls brauche jedesmal beide Hände und Arme und alle Kraft, um ein 20-Kg-Paket aus dem Auto zur Post und dort auf die Waage zu bringen.

Die Fernsehmacher können so etwas offenbar. Das ist das wahre Wunder.

Und der letzte Beitrag "Wo hat man seine besten Ideen?" war auch ein Lacher. Hirnforscher und Remote Viewer wissen, dass serielles Tun am Besten ist, weil es die linke Gehirnhälfte, den kontrollierenden Teil, so beschäftigt, dass die rechte Gehirnhälfte, die kreative, endlich vernünftig arbeiten kann. Also: Autobahnfahren, Bügeln, unter der Dusche einseifen.
Da kommen die Kollegen mit ganz altbackenen und auch falschen Fakten hinter dem Ofen hervor und der Zuschauer ist so schlau wie zuvor. Super Sendung! Zum Abgewöhnen.

n.tv: Welt der Wunder, Sendung vom 1.7.08, Beitrag "Gedankenlesen".