NEWS August 2007

31. August, Wissenschaftsticker
Kiffen als letzte Allergiker-Hoffnung?

Bonner Forscher fanden heraus, daß Cannabinoide eine wichtige Rolle in der Steuerung des Immunsystems spielen. Diese Stoffe sind nicht nur in Haschisch enthalten, sondern werden auch vom Körper selbst produziert. Wenn das körpereigene System der Botenstoffe in diesem Punkt gestört ist, werden z.B. Entzündungen nicht wieder herunterreguliert. Der Cannabis-Hauptwirkstoff THC kann hier helfend eingesetzt werden. Vielleicht ist das der Grund, warum es jüngeren Allergie-Patienten ab Ende der 60er Jahre plötzlich spontan besser ging - ohne ärztliche Hilfe.

Deutschlandfunk - Forschung Aktuell

23. August, Wissenschaftsticker
OBE-Erfahrung im Labor hergestellt

Das Wissenschaftsmagazion "Science" (Bd. 317) meldet, dass mehrere Forscher künstlich ein "out-of-body"-Gefühl hergestellt hätten, wie es aus Nahtod-Erfahrungen und luziden Träumen bekannt ist. Der schwedische Psychologe Henrik Ehrsson filmte am University College London seine Versuchspersonen aus zwei Metern Entfernung in ihrem Rücken und übertrug dieses Bild gleichzeitig auf eine Videobrille, die die Personen aufgesetzt hatten. Diese Versuchsanordnung reichte aus, um sich außerhalb des Körpers zu fühlen und somit das "Ich-Gefühl" aus dem echten Körper herauszunehmen. Somit scheint Bewußtsein ausschließlich eine Rechenleistung des Gehirns zu sein. Das widerspricht in keiner Weise der Remote-Viewing-Theorie der Funktionsweise der linken Gehirnhälfte.

Spiegel Online

21. August, Wissenschaftsticker
Die Ursache des Placebo-Effektes

Die Wirkung von Scheinmedikamenten ohne Inhaltsstoffe kann genau so groß sein, wie die von echten Medikamenten. Das ist der Placebo-Effekt. Der Hrinforscher Jon-Kar Zubieta von der Universität Michigan fand heraus, dass die Gabe eines (Schein-)Medikaments die Ausschüttung des Botenstoffes Dopamin im Belohnungszentrum des Gehirns auslöst. Je größer diese Ausschüttung war, desto mehr reagierte die Versuchsperson auf das Placebo. Das bedeutet letztlich, dass das Gehin in der Lage ist, bewußt physiologische Reaktionen auszulösen, z.B. Schmerz zu unterdrücken.

Deutschlandfunk - Forschung Aktuell

17. August, Wissenschaftsticker
Gedächtnislöscher gefunden

Professor Yadin Didai vom Weizmann-Institut in Israel hat eine Substanz gefunden, mit der er gezielt Gedächtnisinhalte in Rattengehirnen löschen konnte. Diese Zubstanz legt kurzfristig ein Enzym lahm, das die Kontaktstellen der Nervenzellen in Schuss hält. Das reicht aus, um eine Erinnerung vielleicht für immer zu löschen. Die Schlussfolgerung aus diesem Experiment ist, dass Erinnerungen vom Gehirn "gepflegt", die Daten also immer wieder erneuert werden.

Deutschlandfunk - Forschung Aktuell

17. August, Wissenschaftsticker
Zeitreisen-Theorien sind wieder in!

Der israelische Physiker Amos Ori hat ein neues theoretisches Dimensions-Modell veröffentlicht. "Wenn jemand eine Zeireise unternehmen will, muß er sich entlang der Zeitschleife der geborgenen Raumzeit bewegen", schreibt er in der Fachzeitschrift "Physical Reviews". Egal, wie man das rechnerische Modell in der praxis sieht, so gibt es doch neuen Aufschwung für Zeitreisen Theorien und Multiversen-Vorstellungen. Die Suppe bleibt heiß.

Spiegel Online

13. August, Wissenschaftsticker
Neuronenkontakte unter dem Photonenmikroskop

Forscher des Max-Planxk-Institutes haben Neuronen bei der Bildung neuer Kontaktbahnen beobachtet. Dabei fanden sie heraus, dass neue Anschlüsse sofort gebildet wurden, aber erst nach 24 Stunden, wenn sie dann noch existierten, Informationen leiteten. Was heißt das für die Lerntheorie? Erstmal drüber schlafen und dann alles nochmal! Da liegen wir doch mit unserem Remote-Viewing-Training völlig richtig! Gleich am ersten Tag praktische Übungen und am zweiten Tag wiederholen!

Deutschlandfunk - Forschung Aktuell

09. August, Szene USA
Alt-Remote Viewer entdeckt die Öffentlichkeit

Der aus Fort Meade bekannte Ur-Remote Viewer Paul Smith tut es nun Ed Dames nach: Auftritte in coast-to-coast-Radioprogrammen und TV-Shows wie "Out There" sollen das Geschäft ankurbeln. Dabei nennt sich Smith nun auch gern "Major". Nun, das war er sicher auch, bevor er entlassen wurde, aber braucht er das? Lyn Buchanan hatte sicher den gleichen Rang ...

http://www.learndowsing.com/news.cfm#ottv

06. August, Wissenschaftsticker
Endlich: Frauen können richtig wie Männer werden!

Der Traum von der Gleichartigkeit der Geschlechter rückt der Erfüllung näher. Wenigstens für Mäuse, die aber von ihrem Genpool her den menschen sehr ähnlich sind.
Die Biologin Catherine Dulac hat an der Harvard-Universität Forschungen mit Mäusen durchgeführt, die Sexuallockstoffe wegen eines Genfehlers nicht mehr wahrnehmen konnten. Die männlichen Mäuse konnten nicht mehr unterscheiden, wen sie vor sich hatten und die weiblichen Mäuse versuchten sich mit anderen weiblichen Mäusen zu Paaren unf dührten typisch männlich-agressive Handlunegn aus. Ist vielleicht doch das Testosteron nicht so wichtig? Gute Nachricht für die Bundeswehr, könnte man meinen. Und was bedeutet das für die Gehirnhälften-Programme?

Deutschlandfunk - Forschung Aktuell